Hähne -Hessens        

Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus

Bekrönungen von Türmen und Kirchen

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Foto alter Kirchenhahn Aquarel.jpg

21,09 Ko, 13.04.2009
Dieses Aquarel ist dem alten Kirchenhahn der alten Kirche Hauptstraße 63579 Freigericht Altenmittlau nachempfunden.
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Biebergemünd Kassel 11b 63599.jpg

8,29 Ko, 13.04.2009
Informationen zur Pfarrei St. Johannes Nepomuk Den Ort Kassel gibt es seit über 1000 Jahren; er wurde (gemeinsam mit Höchst und Wirtheim) 976 erstmals urkundlich erwähnt. Das erste bekannte Zeugnis einer Kirchengemeinde ist eine Kapelle aus dem Jahr 1313. Diese Kapelle wurde 1789 durch eine Kirche ersetzt und unserem Kirchenpatron St. Johannes Nepomuk geweiht. Die heutige Pfarrkirche entstand im Jahre 1903 durch Erweiterung der alten Kirche um Chor, Querschiff und Turm. Noch heute ist sie nicht nur der geistliche sondern auch der optische Mittelpunkt von Kassel. 1919 wurde Kassel mit der Kirche St. Johannes Nepomuk zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Seit dem 1. Oktober 2006 gehört unsere Pfarrei zu dem neu errichteten Pastoralverbund St. Jakobus – Vogelsberg / Spessart. Zur Unterscheidung von der nordhessischen Stadt Kassel, wird unser Ort in der Umgebung auch sehr oft als „Besenkassel“ bezeichnet, und selbst in Frankfurt, Fulda und Würzburg kennt man „Besenkassel im Spessart“. Diese Bezeichnung kommt aus der Zeit, als viele Kässeler (nicht Kasseler) um zu Überleben, neben Landwirtschaft und Holzbau auch das Binden und Handeln mit Reiserbesen betreiben mussten. Die Kässeler haben so schon immer hart arbeiten müssen und sind in der Welt herum gekommen. Trotzdem haben sie nie vergessen, wie schön es zu Hause in Kassel ist und haben so ein reges Vereins- und Feierwesen entwickelt. Und das trifft bis heute zu. Es gibt zahlreiche Vereine und Clubs, die ihre Mitglieder und den Rest der Gemeinde mit unzähligen, Feiern, Festen und Veranstaltungen beglücken. Und diese Veranstaltungen bieten nicht nur den alteingesessenen Kässelern die Möglichkeit, sich zu amüsieren, sondern sind ideale Gelegenheiten für Neu-Kässeler, sich bekannt zu machen und bei uns heimisch zu werden. Sie sollten sich diese Kontaktbörsen nicht entgehen lassen! Dies gilt auch für die Pfarrgemeinde St. Johannes Nepomuk. Die Pfarrei wird von Pfarrer Aul geleitet und von sehr vielen engagierten Katholiken getragen. In unserem Ort Kassel hat der Glaube für viele noch einen sehr hohen Stellenwert. Er wird als wichtige Basis für die Menschen und unsere Gesellschaft gesehen. Entsprechend hoch ist das Engagement in der Kirchengemeinde. Wir versuchen unseren Glauben offen zu leben und engagieren uns dafür, dass er an unsere Kinder und Jugendliche weitergegeben wird. Wollen Sie noch mehr über Kassel erfahren? Im Jahre 2003 wurde zum 100-jährigen Jubiläum der Erweiterung unserer Kirche die Chronik und Dokumentation “Mitten im Dorf“ herausgegeben. In diesem Buch können Sie mehr zur Geschichte – aber auch Aktuelles - über Kassel und unsere Pfarrei nachlesen. Die Chronik ist im Pfarrbüro in Kassel erhältlich. Oder lassen Sie sich die alten Geschichten einfach auf einer unserer Veranstaltungen von einem Kässeler auf Kässelerplatt erzählen. Sie werden Ihren Spaß daran haben.

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Arnsbach bei Kerstenhausen # 18 34582.jpg

13,77 Ko, 13.04.2009
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Babenhausen 11 64832.jpg

6,47 Ko, 13.04.2009
St. Nikolaus (Babenhausen) Wikipedia Renovierung Ostansicht, Chor Mit der jüngsten Renovierung, die – mit Vorarbeiten – von 2001 bis 2006 dauerte, wurde die ursprüngliche Fußbodenhöhe wieder hergestellt. Der Eintrag von Material im 19. Jahrhundert hatte dazu geführt, dass sich Feuchtigkeit in das Mauerwerk gesaugt hatte. Der Marktplatz wurde in seiner Höhe angepasst, zur Kirche hin abgesenkt und neu gepflastert. Die Fundamente wurden trocken gelegt, beschädigtes Mauerwerk saniert. Die Kirche erhielt einen neuen Sandstein-Fußboden, die Kirchenbänke wurden ersetzt und eine neue Heizung installiert. Die Wandgemälde wurden restauriert. Auch Dachstuhl und Turm wurden saniert und ein neuer Glockenstuhl eingebaut. Baugeschichte Nordseite Die Kirche wurde zum ersten Mal 1262 urkundlich erwähnt. Sie soll in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet worden sein. Aus dieser Zeit ist baulich heute allerdings nichts mehr erkennbar. Ältester erhaltener Teil sind die unteren Partien des romanische Turms. Die zugehörende Kirche wurde im 14. Jahrhundert abgerissen und in zwei Bauabschnitten durch eine neue ersetzt. Der erste dieser Bauabschnitte umfasste den heute noch erhaltenen gotischen Chor, begonnen im Jahr 1383, mit 5/8-Schluss. Dessen heutige Einwölbung stammt allerdings erst aus dem Jahr 1939, da die ursprüngliche im 16. Jahrhundert abgebrochen wurde. Um 1400 wurde dem Chor eine Seitenkapelle zugefügt. Nachdem Babenhausen durch die Teilung der Grafschaft Hanau 1458 zur Residenz der jüngeren Linie der Grafen von Hanau wurde, die sich etwas später als Grafen von Hanau-Lichtenberg bezeichneten, musste auch die Kirche ihrer Residenzstadt entsprechend ausgestaltet werden. So wurde als zweiter Bauabschnitt 1472 das noch heute erhaltene gotische Kirchenschiff errichtet. Es ist eine flach gedeckte Stufenhalle mit vier Jochen. Mittelalterliche Ausmalungen sind in der Kirche erhalten, die ältesten aus dem 14. Jahrhundert. Blick ins nördliche Seitenschiff mit herrschaftlicher Loge Wesentliche Umbauten wurden nach der Reformation ab dem Jahr 1557 im Inneren der Kirche vorgenommen, 1561 Emporen an drei Seiten des Langhauses eingefügt. 1594 ließ der spätere Graf Johann Reinhard I. von Hanau-Lichtenberg, der als Erbprinz in Babenhausen residierte, das Langhaus ausgestalten und ausmalen und die Kirche erhielt eine Kanzel. 1608 wurde der Kirchturm durch einen Wirbelsturm zerstört, der Wiederaufbau zog sich bis zum Jahr 1614 hin. Zweihundert Jahre später, im Jahr 1811, wurde die Turmspitze durch einen Brand zerstört und musste abermals erneuert werden. Im Jahr 1861 wurde der Fußboden der Kirche um 48cm höher gelegt, weil zwischenzeitlich der Marktplatz um die Kirche sich durch eingetragenes Material ebenfalls erhöht hatte. In den Jahren 1939 und 1940 erfolgte eine umfangreiche Renovierung des Innenraums. So wurden die Emporen abgebaut, nur die untere Etage des Grafengestühls an der Nordseite blieb stehen. Kurze Zeit später wurde die Kirche allerdings durch Bomben im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Die Wandmalereien stammen aus den unterschiedlichsten Epochen. Die ältesten befinden sich an der Nordwand des Chores, gehören zu seiner ursprünglichen Ausstattung und sind so noch vor 1400 anzusetzen. Dargestellt sind der Tod Marias und das Weltgericht. Auch das Langhaus wurde um 1480 mit einem umfangreichen Bildprogramm ausgestattet, von dem noch Reste vorhanden sind und auch nach der letzten Renovierung gezeigt werden. Sie werden zum Teil durch jüngere Malerei überdeckt, so die Medaillonmalereien von Eberhard Fischer um 1620 und die manieristische Ornamentmalerei, mit der die Säulen und Bögen des Langhauses um 1590 verziert wurden. Die Wandmalereien wurden auf Anweisung der Kirchenleitung im Jahr 1722 übertüncht. Erst bei der Renovierung im Jahr 1939/1940 wurden sie vom alten Überstrich befreit. Der hölzerne Schnitzaltar ist das wertvollste Ausstattungsstück der Kirche. Er ist eine Stiftung der Sibylle von Baden-Sponheim (1485–1518), der Frau des Grafen Philipp III. von Hanau-Lichtenberg. Beide sind in der Kirche beerdigt. Nachdem sie bis 1513 ausschließlich Töchter zur Welt gebracht hatte, gelobte sie im Falle der Geburt eines Sohnes, einen Altar zu stiften. Der Fall trat dann mit der Geburt des Erben, Philipp IV., 1514 ein. Der Altar ist ein geschnitzter Flügelaltar. Er gehört zu den bedeutenden mittelrheinischen Kunstwerken dieser Zeit. Der Künstler ist unbekannt. Hier wurden Namen wie Matthias Grünewald, Hans Backoffen und Tilman Riemenschneider gehandelt. Der Altar wurde aus Lindenholz geschnitzt und soll 1518 fertiggestellt worden sein. Er ist das seltene Beispiel eines erhaltenen Reliquienaltars. Bei geöffneten Flügeln zeigen sich in den Hauptfeldern (von links nach rechts) als Halbreliefs und lebensgroß: Der selige Bernhard II. von Baden, der Apostel Philippus, der Heilige Nikolaus, Papst Gregor der Große, der Heilige Valentinus, die Heilige Katharina und die Heilige Helena. Darunter befinden sich eine Reihe von Reliquienbüsten und Behältern. Von links nach rechts: Heiliger Sebastian, Heiliger Stephan, Heilige Felicitas und eine unbekannte weibliche Heilige, dazwischen drei weitere Reliquienbehälter für die Heilige Lucia, die Heilige Anna und die Heilige Margaretha. Die Predella stammt eindeutig aus einer anderen Werkstatt als der Altar selbst. Sie zeigt die Anbetung der Könige, flankiert von Mariä Verkündigung (links) und Mariä Heimsuchung (rechts). Sibylle setzte mit dieser Stiftung zugleich sich selbst und ihrer Familie ein Denkmal. Der abgebildete Bernhard II. von Baden, der wegen seines frommen Lebenswandels berühmt war und im 18. Jahrhundert selig gesprochen wurde, war ein Bruder ihres Großvaters. Der Altar wurde im Verlauf der Reformation abgebaut und im Turm gelagert, wodurch er die nächsten 300 Jahre ohne Schaden überdauerte. Erst 1861 wurde er restauriert und dann zunächst links vor dem Chor, ab 1907 an der Südseite des rechten Seitenschiffs und ab 1940 an seinem alten und jetzigen Platz aufgestellt. Weitere Ausstattungsgegenstände • Der Taufstein stammt aus dem 15. Jahrhundert, wurde im Zuge der Reformation 1545 aus der Kirche entfernt, überstand die Zeit im damaligen Pfarrgarten und wurde im 19. Jahrhundert in die Kirche zurückgebracht. • Das Herrschaftsgestühl, das am Ostende des nördlichen Seitenschiffs steht, ist der letzte Rest der Emporen-Architektur, die nach der Reformation in die Kirche eingebaut wurde. Ursprünglich war es zweigeschossig, das obere Geschoss wurde mit den Emporen 1939 entfernt. • Die Buntglasfenster im Chor wurden 1954/1957 eingefügt. • Der Chor ist mittels eines schmiedeeisernen Lettners vom Mittelschiff abgetrennt.

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