Hähne -Hessens        

Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus

Bekrönungen von Türmen und Kirchen

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Bruchköbel 13 63486.jpg

7,37 Ko, 13.04.2009
Der Knopf Unmittelbar über der Turmspitze befindet sich der Knopf oder Knauf. In seiner einfachsten Ausführung ist er kugelförmig. Im Barock liebte man es, ihn durch Ringe, Wülste und Ausbuchtungen zu verzieren. Manche Knöpfe sind abgeflacht, andere Zitronenförmig gestreckt. Als Material verwendet man Eisen oder Kupferblech, das durch Vergoldung oder einen Farbanstrich gegen Witterungseinflüsse geschützt wird. Als auffälliger Teil des Turmschmucks wird der Knopf gern von Schützen als Zielpunkt missbraucht. Es gibt kaum einen Turmknopf, der nicht Beulen oder Durchschläge von Geschossen aufweist. Seine Bedeutung erhält der Kirchturmsknopf durch die Aufnahme einer Bleikapsel mit Dokumenten. Damit wird der Gegenpol zum Grundstein, der ähnlichen Zwecken dient. Beides sind Begrenzungspunkte, nach unten und nach oben. Es ist eine alte Sitte, Dass man wichtige Räume, die dem Aufenthalt von Menschen dienen, nach außen abschirmt. Wir denken an die feierliche Umfassung der Thingplätze bei den Germanen. Alte Bauernhäuser tragen abwehrende Zeichen an den Eckpfosten, den Außenwänden, den Türen und den Kellerfenstern.
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Freigericht Horbach 17 63579.jpg

4,46 Ko, 13.04.2009
Herzlich Willkommen! Sie haben die Internetseite der kath. Kirchengemeinde St. Michael in Freigericht-Horbach angeklickt. Wir freuen uns, dass wir auf diese Weise miteinander in Kontakt treten können. Das Freigericht liegt vor den Toren des Rhein-Main-Gebiets. Es ist zwar ländlich geprägt, doch in den letzten Jahren beeinflussen die Menschen, die hier als Pendler wohnen, zunehmend das Bild der Gemeinden. Neben der Verbundenheit mit den Kirchengemeinden, leben die Bürger in enger Beziehung zu vielfältigen Vereinen. Pfarrer Andreas Rhiel St. Michaelskirche Die Horbacher St. Michaelskirche, die im neobarocken Stil gebaut ist, wurde am 26. September 1926 durch den damaligen Fuldaer Bischof Joseph Damian Schmitt feierlich konsekriert. Sie löste die alte St. Michaelskapelle in der Dorfmitte ab. Am Hang des Wingertsberges gelegen, ragt die St. Michaelskirche mit ihrem typischen Zwiebelturm weit über Horbach. Viele Jahre prägte ihr Gewand aus buntem Glimmerschiefer ihr Äußeres, ehe die Kirche aus konservatorischen Gründen 1998 im Rahmen der Außensanierung einen hellen Außenputz erhielt. Den Kirchenbesucher empfängt ein schöner Vorbau aus vier wunderbaren Sandsteinsäulen, ehe er durch das Hauptportal den hellen Innenraum der Kirche betritt. Hier umfängt ihn sogleich der barocke Raumcharakter. Der erste Blick fällt auf den schönen neobarocken Hochaltar mit seinen beiden geschwungenen Seiten, auf denen zwei große Engel thronen. Bekrönt wird der Altar von einer eindrucksvollen Kreuzigungsgruppe mit Maria zur rechten und dem Hauptmann auf der linken Seite, der gerade dem toten Jesus mit seiner Lanze die Seitenwunde geöffnet hat. In einer Michaelskirche darf natürlich nicht die Darstellung des Kirchenpatrons fehlen. Mit dem Michaelsaltar auf der linken Seite, die einen kraftvollen Erzengel zeigt, wie er mit erhobenem Schwert seinen Widersacher, den Satan, geradezu leichtfüßig zu Fall gebracht hat, ist dem Holzbildhauer Heinrich Wohlfahrt aus Steinheim, der das gesamte barocke Ensemble der Kirche gestaltet hat, eine Meisterleistung gelungen. Von nicht minderer künstlerischer Qualität ist auch der Marienaltar auf der rechten Kirchenseite mit einem großflächigen Altargemälde, das die Aufnahme Mariens in den Himmel zeigt. Der neobarocke Stil der Kirche wird abgerundet durch die expressive Pietá und durch ein ebenfalls ursprünglich als kleiner Altar gestaltetes Kriegerdenkmal in der Turmkapelle hinten links, sowie vor allem durch die herrliche Kanzel. Von nicht minderer Qualität sind die bunten Kirchenfenster, die zum Teil in glutvollen Farben auf der linken Seite das Wirken der Engel im Leben Jesu und auf der rechten Seite in der Heilsgeschichte schildern. Horbach, St. Michael Die Albert-Keates-Orgel in St. Michael Horbach Das Instrument wurde 1909 durch den englischen Orgelbauer Albert Keates in Sheffield mit 29 Registern (26+3) verteilt auf 2 Manuale und Pedal für die Burngreave Congretional Church in Sheffield erbaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Orgel in die St. Paul' s Church, Norten Lees, Sheffield umgesetzt. Die Firma Ladach in Wuppertal erwarb die Orgel Anfang 2005 und verkaufte sie an die Gemeinde St. Michael Horbach Anfang 2006. Die Werkstatt Förster & Nicolaus in Lich wurde daraufhin mit dem Projekt betraut. Die Restaurierung erfolgte von September 2006 bis Januar 2007. Danach begann der Aufbau in der Kirche, der mit der Intonation im April 2007 abgeschlossen war. Horbach, St. Michael Die Spieltraktur ist mechano-pneumatisch und zeichnet sich durch schnelle Ansprache und gute Artikulationsmöglichkeiten aus. Die Koppeln und die Registratur sind pneumatisch, die Pfeifen stehen auf pneumatischen Schleifladen. Das Instrument hat 26 klingende Register und drei Transmissionen im Pedal: Bassflute 8’ aus Bourdon 16’, Quinte 10 2/3’ aus Bourdon 16’ und Oktave 8’ aus Open Diapason 16’. Die Prospektpfeifen erstrahlen durch die neue Bronzierung mit goldenen Labien in neuem Glanz. Das Gehäuse wurde auf beiden Seiten bis an die Wand stilgerecht ergänzt, die seitlich sichtbaren Holzpfeifenraster wurden verblendet, die sichtbaren Holzpfeifen wurden weiß gestrichen. Für das SW und HW gibt es je drei feststehende Kombinationstritte: p, mf und f, für das Pedal zwei Kombinationstritte: p und f. Neben den normalen Koppeln besitzt das Instrument die Möglichkeit der Swell Superoktavkoppel und der Swell Suboktavkoppel. Weitere Registrierungshilfen sind: Swell Unison off und Swell Reeds to Great. Weiterhin gibt es eine Vorrichtung zum Umregistrieren während des Spiels: Swell Ventils on - off und Great Ventils on - off. Der Gesamtklang der Orgel ist kräftig aber warm, angenehm füllig. Auffallend sind die wunderschönen Grundstimmen im 8’- und 4’ Bereich. Der reich besetzte Zungenchor mit kräftigen Trompeten und charakteristischen Solozungen verschmilzt in idealer Weise mit den Labialstimmen. Die Pedalregister bieten ein sattes Fundament. Dieses Instrument ist aufgrund seiner Außergewöhnlichkeit eine große Bereicherung unserer Orgellandschaft. So ist vor allem durch die großartige künstlerische Leistung von Heinrich Wohlfahrt nach Ausgestaltung und Vorgabe des theologischen Programms von dem aus Horbach gebürtigen Oblatenpater Anton Biba die wunderschöne Horbacher Neobarockkirche entstanden, die bis heute nichts von ihrer Attraktivität verloren hat. Näheres über die Kirche finden Sie in dem Kirchenführer von Heinrich Harth „Die St. Michaelskirche Horbach”, erschienen im Jahr 2006.

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Biebergemünd Bieber b 11a 63599.jpg

5,48 Ko, 13.04.2009
Untere Kirche, Bieber Die Untere Kirche in Bieber An Pflaster 12 63599 Biebergemünd - Bieber Im Jahre 1766 bauten sich die zugezogenen evangelisch-reformierten Bergleute unterhalb der lutherischen Laurentiuskirche eine eigene „reformierte Kirche“ an der Hauptstraße. Der sich aus der Kirche erst viereckige erhebende Turm achtelt sich nach oben. Auf der Spitze befindet sich eine eiserne Windrose mit einem Wetterhahn. Seit dem Zusammenschluss der Lutheraner und Reformierten in der Hanauer Union (1818) wurden beide Kirchen gemeinsam genutzt. Aus der ehemals „reformierten“ Kirche wurde nun die „Untere Kirche.“ Nach deren Renovierung 1966 wurde sie die gemeinsam genutzte Hauptkirche der Evangelischen Gemeinde, und die Laurentiuskirche wieder ihrer früheren Bestimmung entsprechend als Friedhofskirche gewidmet. Zwei Seiten des Kirchenschiffes sind mit einer hölzernen Empore versehen. Die acht bleiverglasten Fenster lassen ein warmes Licht in die Kirche und den „Chorraum“ mit Altar und Kanzel fallen. In den Jahren 1998 und 1999 wurde die Untere Kirche renoviert und das Interieur neu gestaltet. Die im Jahre 1910 von Wilhelm Ratzmann erbaute Schleifladenorgel, die 1967 auf zwei Manuale und 11 Register erweitert worden war, ist nach der Renovierung der Unteren Kirche durch den Linsengerichter Orgelbaumeister Andreas Schmidt rundum erneuert worden. Manche Register des alten Pfeifenwerkes von Ratzmann wurden übernommen und dem neuen Klangentwurf angepasst, andere ganz neu gebaut. So entstand diese Kombination aus neuen und restaurierten Pfeifen, die klanglich sehr schön miteinander verschmelzen. Disposition: 14 Register. Hauptwerk: Prinzipal 8’ Gamba 8’ Salicional 8’ Oktave 4’ Gemshorn 4’ Mixtur 2’ Oberwerk: Oboe 8’ Holzgedackt 8’ Rohrflöte 8’ Holzflöte 4’ Quinte 2 2/3’ Oktave 2’ Pedal: Subbaß 16’ Violon 8’ Kirchengemeinde Bieber
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Hanau Klein Auheim 11a 63456.jpg

7,68 Ko, 13.04.2009
Hanau KLEIN AUHEIM St. Peter u. Paul Kolpingstr.3 63456 Kath. Pfarramt St. Peter und Paul Hanau KLEIN AUHEIM Kolpingstrasse 3 Pfarrgemeinderat Dr. Gerhard Bauer Schönfelderstr. 25 a Tel.: 690455 Vorw. 06181 elmar.sprenger@pepa.de pgr@pepa.de + http://www.pepa.de/ Verwaltungsrat Pfarrer Elmar Sprenger Kolpingstr. 3 Tel.:60564 Katholisch St. Peter und Paul Sandstein 08,05,1867 - 18,10,1868 ja Katholische Pfarrkirche. 1867 - 1868 errichtet. Vorgängerbau 1599. Am 18.10.1868 durch Bischof Freiherr Emanuel von Ketteler geweiht. Architekt: Lind, Kreisbaumeister, Offenbach. 1968 umfassend renoviert und den neuen liturgischen Vorschriften angepaßt.

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