Hähne -Hessens        

Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus

Bekrönungen von Türmen und Kirchen

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Hanau Großauheim b 11 63457.jpg

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Paulskirche An der Paulskirche 3 63457 Hanau Tel. 06181/95900 Großauheim Paulskirche An der Paulskirche 3 63457 Hanau Tel.:06181/95900
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Hanau Großauheim b 13 63457.jpg

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Dieser Knopf oder Knauf ist fast identisch mit der Kirche aus 63579 Freigericht Bernbach

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Freigericht Horbach 12 63579.jpg

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Ein seltenes Lateinisches Kreuz mit Kugelänlichen Endungen und diagonal.
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Hanau Kesselstadt 13 63450.jpg

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Seit 1275 Kirche auf dem Lindenrain Maria Magdalena Kirche / Friedenskirche Wenn man von Hanau Innenstadt kommend am Main entlang die Philippsruher Allee in Richtung auf das Schloss befährt, erhebt sich rechter Hand auf einer kleinen Anhöhe eine neugotische Kirche, deren Turm auch von dem gegenüberliegenden Ufer des Mains gut sichtbar ist. Man nannte diese Anhöhe den Lindenrain, auf dem die heutige Friedenskirche steht. Er war einstmals eine alte Gerichtsstätte, ein idealer Platz, um dorthin eine Kirche zu bauen: Zum ersten Mal wird 1275 eine solche urkundlich erwähnt und der Ortsname Kesselstadt genannt. Aber schon um 750 n. Chr. muss an dieser Stelle eine Kirche gestanden haben. Eine Annahme, die durch eine urkundliche Erwähnung leider nicht zu belegen ist. Jene 1275 urkundlich erwähnte Kirche, die den Namen Maria Magdalenen Kirche trug, ist mit Sicherheit nicht die Vorgängerin der Friedenskirche. Etwa um 1470/71 erfahren wir von einem Umbau jener alten Kirche, vielleicht auch Neubau, die im Laufe der Jahrhunderte Erweiterungen erfuhr und bis 1904 als Gotteshaus den Einwohnern des Dorfes Kesselstadt diente. Von ihr gibt es ein Bild, wie sie kurz vor ihrem Abriss ausgesehen hat. Taufbecken und Opferstock stammen noch aus dieser Kirche. Da diese Kirche zu klein und dazu noch baufällig geworden war, beschloss das damalige Presbyterium eine neue zu bauen. Hierbei geschah ein Novum: Grundsätzlich ist die Standort-Ausrichtung einer Kirche von Osten nach Westen (Altar nach Osten). Die Friedenskirche wurde nun, entgegen der Lage ihrer Vorgängerin längs der Philippsruher Allee, auf Nord-Süd-Richtung gedreht. Sie wurde in neugotischem Stil erbaut, mit Wand- und Deckenbemalung im Jugendstil. Für den Neubau setzte sich Pfarrer Hufnagel, aber auch der Bürgermeister von Kesselstadt, Wilhelm Geibel ein, denn Kesselstadt war damals noch eine selbständige Gemeinde. Der Entwurf für die neugotische Kirche stammte von H. Jassoy, Professor an der technischen Hochschule in Stuttgart und gebürtiger Hanauer. Am 25. September 1904 fand mit einem Festprogramm der Einweihung der neuen Kirche statt. Sie erhielt den Namen Friedenskirche. Sie war die einzige der Hanauer Kirchen, die den letzten Krieg mit nur geringen Schäden überstand. Als beim Luftangriff im Januar 1945 Luftminen auf den zugefrorenen Main fielen, wurden die Fenster zerstört. Pfingsten 1945 wurde in ihr der erste Gottesdienst nach dem Kriege gefeiert. Im Jahre 1954, zum 50-jährigen Bestehen, wurde die Kirche innen völlig erneuert. Dabei wurden die Chorfenster von dem Groß-Auheimer August Peukert neu gestaltet. Das mittlere Fenster hat das Thema „Jesus am Kreuz“, die beiden seitlichen Fenster die Themen „Verkündigung“ und „Abendmahl“. Einzelheiten der Kirche: Die Turmhöhe beträgt 49,5 m. Im Turm hängen vier Glocken, gestimmt in den Tönen d, e, g und a. Das Gewicht der Vaterunserglocke beträgt 65o kg, das der Ehrenglocke 2 000 kg. Die Kirchturmuhr stammt ebenfalls aus dem Jahre 1904. Sie ist damit die einzige noch erhaltene vollmechanische Turmuhr in Hanau. Zwei Mal in der Woche muss sie mittels einer Kurbel mit der Hand aufgezogen werden. Die Orgel hat 3 spielende Werke, 32 Register und 2536 Pfeifen. Oberhalb der Seitenfenster sind die 4 Evangelisten dargestellt: Markus als Löwe, Johannes als Adler, Lukas als Stier und Matthäus als Engel. Der Taufstein ist das älteste Stück unserer Kirche. Er wurde gemäß der Inschrift 1590 von Johannes Opilio Plebanus gestiftet. Das Bild an der Fensterseite stellt die Trauer bei der Grablegung Christi dar. Geschaffen von Prof. Ludwig de Courdres in Karlsruhe, wurde es 1861 auf der Kölner Kunstausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Familie J. Waltz stiftete es der Friedenskirche im Jahre 1898. Aus der alten Maria-Magdalenen-Kirchen stammen auch noch die beiden alten Opferstöcke am Eingang der Friedenskirche. Alte Friedenskirche vor 1904 Chor der alten Friedenskirche vor 1904 Neue Friedenskirche 1904, Nordseite Neue Friedenskirche 1904, Südseite Die Bau-Kommission 1903/04 1. Pfarrer Hufnagel. 2. Bürgermstr. Wilh. Geibel 3. Architekt Ernst Faust. 4. Andreas Belk. 5. Jacob Schäfer. 6. Philipp Wild. 7. Wilhelm Wild. 8. Postverwalter Heppe. 9. Nikolaus Geibel. 10. Wilhelm Geibel I. Evangelische Kirchengemeinde Hanau - Kesselstadt Im September: 100 Jahre Friedenskirche in 2004 Unsere Kirche wurde im Jahre 1903/4 neu erbaut. Am 25. September 1904 fand mit einem Festprogramm die Einweihung statt. Diese erhielt den neuen Namen Neue Kesselstädter Kirche. Wollen Sie etwas über die Geschichte unserer Kirche nachsehen, bevor Sie weiterlesen oder nachdem Sie gelesen haben? Klicken Sie hier. Wir begingen im September 2004 das 100-jährige Jubiläum unserer Friedenskirche. Wir bereiteten uns darauf vor. Jubiläen sollen aus dem Herzen kommen, weil Erinnerungen, Ideen, ja eigentlich alles, was jeden einzelnen mit unserer Friedenskirche verbindet, bewusst werden kann. Unsere Friedenskirche: Ein bauliches Symbol, nicht wegzudenken aus der schönen Philippsruher Allee und Kesselstadt, ein Ort unserer Erinnerungen. Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen, Trauerfeiern, Gottesdienstbesuche, ein Ort der Besinnung und Ruhe, auch des Streites, des Ringens, ein Ort, der da ist, für jeden und für jeden anders. Vielen ein Stück zu Hause. Junge, die da hineinwachsen, wie die Älteren einst. Das Gebäude, die Mauern, der Raum Friedenskirche, vielleicht auch nur der äußere Anblick oder die Glocken. In jedem ist unsere Kirche das, was wahrgenommen und verinnerlicht wurde. Das Jubiläum wurde ein Fest der Erinnerung und ein Ausblick auf die Zukunft. Ein Jubiläum - 100 Jahre - das sind mehrere Generationen. Sie fanden sich - sie werden sich auch weiterhin finden und das Erlebnis haben, hier bin ich, hier war ich, hier gehe ich hin oder werde wieder hingehen. Ob jung oder alt. Die Gemeinschaft erleben in einem Haus, in dem jeder zu Hause sein kann, allein - oder mit allen anderen, das ist Kirche! Was machten wir mit unserer Kirche in 2004 - dem Jubiläumsjahr? Wir haben einiges verändert, den Kirchenraum, den Kirchhof. Vieles wurde schöner! Die vorderen drei Bankreihen wurden durch eine Bestuhlung ersetzt, die eine variable Gestaltung des Raumes vor dem Altar gestatten. Das Platzangebot für große Gottesdienste (z.B. Heiliger Abend) wird hierdurch nicht eingeschränkt. Im Eingangsbereich, auf der linken Seite, wurden Bänke entfernt, um einen Durchgang für die Kirchenbesucher zwischen dem Hauptgang in der Mitte und dem linken Seitengang zu schaffen. Schließlich wurden die Wege im Kirchhof erneuert. Die Heizung und die Podien, auf denen die Bänke stehen, wurden geändert. Stühle wurden beschafft. Der Kirchhof wurde neu gepflastert und neu angelegt. Unsere Kirche ist jetzt auch von hinten zu besehen und eine Bereicherung für Kesselstadt und unsere Gemeinde. Der Platz hinter der Kirche lädt ein.. Das hat Kosten verursacht. . Vieles haben wir aus eigener Kraft geschaffen. Unser Orgel in der Friedenskirche ist in schlechtem Zustand. Da muss schnell etwas passieren. Da sind wir gefordert. Wir haben nicht mehr viel Zeit: siehe hier zurück zur Vorausschau Zurück an den Anfang. Was lief zur Vorbereitung? Eine Arbeitsgruppe hatte sich gebildet. Ein Ziel wurde vereinbart: Fotos von Kesselstadt wurden gesucht. Sie kramten. Es gab Bilder. Bei vielen, den alteingesessenen. Viele - die hier heute zuhause sind, sahen, wie es hier mal aussah. Wir trugen zusammen, was von Kesselstadt und besonders von unserer Kirchengemeinde aus dem vorigen Jahrhundert erinnert wird und welche Unterlagen, Bilder, Berichte, Erinnerungen sich wo, bei wem finden. Zurück zum Anfang zurück zur Vorausschau< Was macht einen Rückblick anschaulicher als Bilder? Wir suchten Fotos von: - allen Konfirmationsgruppen seit 1904 bis heute- Pfarrern, Einführungen und Verabschiedungen - besonderen Gottesdiensten (z.B. Orgelweihe, Krippenspiele o.A.), - Gemeindeveranstaltungen und -festen - Kindergarten: Inneneinrichtung und Gruppen - Gemeindekreise und -gruppen in Aktion oder zu besonderen Anlässen - von alten Geschäften in Kesselstadt - Hanauer Geschäfte nach dem Krieg in Kesselstadt - Kesselstadt und die Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg - Alt-Kesselstadt früher, vor/bei/nach der Sanierung - Brand von Schloss Philippsruhe - Vereinen in Kesselstadt - Kinos, Schwimmbad, Schulen - Wilhelma - Entstehung der Weststadt - Flusskraftwerk

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